Der Weg ist das Ziel! In Deutschland haben wir es geschafft trotz des wachsenden Energieverbrauchs, den CO2-Ausstoß zu minimieren. Gäbe es eine weltweite Messlatte könnten wir uns mit Ruhm bekleckern. Allerdings wenn wir die Messlatte unserer Umwelt anlagen, dann wissen wir es gibt viel zu tun! Im Haushalt verschwenden wir noch immer so viel Energie die nicht nur die Umwelt belastet, sondern zudem auch ein großes Loch in die Haushaltskasse reißt! Hier einige Tipps.
Energiesparlampen
Eine Energiesparlampe ist im 21. Jahrhundert ein Muss. Sie sparen im Vergleich zu Glühlampen ca. 80% Energie!
STAND-BY
Eine Palette Geräte im Haushalt besitzen eine Stand-By-Funktion. So verbrauch ein Fernseher den man mit der Fernbedienung ausgeschaltet hat, immer noch einen verhältnismäßig Menge Strom. Rund 70 kWh pro Jahr kann Sie der Stand-by-Betrieb des Gerätes kosten. Genauso bei Stereoanlagen, Drucker, Halogenlampen und Ladegeräte für Mobiltelefone!
Duschkopf
10-12% des Energiekuchens ihres Hauses verbraucht allein die Warmwasserbereitung. Um die Kosten hier zu reduzieren kann man einen Spar-Duschkopf einsetzen oder eine thermische Solaranlage einsetzen. Diese Solarthermieanlagen können entweder nur das Brauchwasser erwärmen oder Brauchwasser und Heizung. Hier sind weitaus größere Einsparpotenziale zu erwarten.
Besser duschen als baden
Wenn Sie ein Vollbad einlassen, dann brauchen Sie je nach Größe Ihrer Wanne 140 - 180 l, mit einer solchen Wassermenge könnte man 3 Mal duschen!!!
Wasser aus
Während Sie sich die Zähneputzen oder sich unter der Dusche einseifen – Wasser aus!
Senkung der Raumtemperatur
Jedes Grad Senkung spart rund 6% Heizenergie. Als Maßstab für ein gesundes Raumklima gelten folgende Werte: Wohn- und Arbeitsräume 20°C, Küche und Schlafzimmer 18 °C Flure 15 °C. Die Türen unbeheizter Räume wie z.B. Schlafzimmer, sollten geschlossen bleiben.
Elektronische Thermostatventile
Wenn klar ist, dass in den nächsten Stunden niemand zu Hause ist, könnte man die Heizkörper ausschalten. Elektronische Thermostatventile lassen sich programmieren - tagsüber lässt sich die Raumtemperatur mit fest eingestellten Zeiten absenken und eine halbe Stunde bevor Sie nach Hause kommen heizt sich der Raum automatisch auf ihre gewünschte Temperatur auf.
Beim Öffnen der Fenster - Heizkörperventil zu!
Vor der Öffnung des Fensters, ist es sehr wichtig, dass das Heizkörperventil komplett abgedreht ist, da der Heizkörper ansonsten durch öffnen des Ventil versucht, die Kälte auszugleichen. Energiesparen und die Umwelt schonen
A, A+ oder A++ Geräte kaufen
Alte Kühlschränken, Waschmaschinen und Trockner sollte man austauschen, da die Mehrkosten an Strom die Neuanschaffung der Geräte finanziert. Kaufen Sie min. Geräte der A-Klasse, besser A+ oder A++, das hängt auch vom Unterschied im Anschaffungspreis ab.
Die Position des Kühlschranks
Der Kühlschrank sollte nicht neben Herd, Spülmaschine oder Heizung platziert sein, da er dort mehr verbraucht! Achten Sie darauf, dass die Luft an seiner Rückseite gut zirkulieren kann. Gefrierschränke sind wahre Stromfresser Wenn möglich sollte man auf einen Gefrierschrank verzichten und sich mit dem Gefrierfach begnügen.
Waschmenge
Die meisten Waschmaschinen brauchen für eine kleine Wäscheladung genauso viel Wasser und Strom wie voll beladen. Klimafreundlich waschen heißt die Waschmaschine so voll zu laden wie möglich!
Gut schleudern
Falls Sie Ihre Wäsche nicht an der Luft trocknen sparen Sie bei gut geschleuderter Wäsche viel Strom den der Wäschetrockner sonst vernichten würde. Hierzu brauchen Sie eine Waschmaschine, die mit hoher Drehzahl schleudert. Das erkennen Sie beim Kauf am EU-Label: Achten Sie auf die Einstufung "A" für die Schleuderwirkung.
Waschmittel
Auch die Wahl des Waschmittels spielt eine große Rolle. Die meisten Waschmittel können bei voller Waschkraft auf hohe Temperaturen verzichten. Bei Wäschestücken die 90° verlangen reichen 60°C völlig aus. So sparen Sie über die Hälfte der Energie und schonen dabei ihre Kleidung und außerdem die Umwelt!
Gebäudehülle und Haustechnik
In jedem Fall sollte man einen Fachmann die Gebäudehülle und die Heiztechnik checken lassen. Hier sind oft exorbitante Einsparpotenziale die den Hausbesitzern so nicht bewusst sind. Auch wenn Sie im Vergleich zur Nachbarschaft eine sehr geringe Heizkostenabrechnung haben, heißt das noch lange nicht, dass eine energietechnische Optimierung des Gebäudes unwirtschaftlich ist. Um Zusätzliche Energie zu gewinnen ist eine Photovoltaikanlage eine tolle Möglichkeit
Das sind einige Tipps, wenn Sie die alle beherzigen haben Sie eine umfangreichere Haushaltskasse und haben zugleich einen Beitrag zum Umweltschutz geleistet.







