Sonnenschirme und ihre Unterschiede

Was zeichnet eigentlich einen guten Sonnenschirm aus? Bei Sonnenschirmen gibt es große Unterschiede. So ist es erst einmal gar nicht so einfach zu sagen, was genau einen guten Sonnenschirm auszeichnet. Um jedoch Licht ins Dunkle zu bringen, müssen wir uns zuerst die verschiedenen Arten von Sonnenschirmen ansehen.

Mittelstockschirme

Bei Mittelstockschirmen befindet sich der Schirmmast in der Mitte des Schirmdaches. Dies ist wohl die bekannteste Art von Sonnenschirmen. Mittelstockschirme gibt es in den unterschiedlichsten Größen. Im gewerblichen Einsatz sind sogar Formate von 9 Metern und mehr möglich. Im privaten Gebrauch werden in der Regel Größen zwischen drei und vier Metern gewählt.

Ampelschirme

Der Begriff Ampelschirm umfasst eine Art von Sonnenschirmen, bei denen sich der Schirmmast nicht in der Mitte befindet, sondern an der Seite des Schirmdaches. Durch den außenliegenden Schirmmast ergeben sich einige Vorteile. Zum einen ergibt sich mehr Nutzfläche unterhalb des Schirmdaches und zum anderen sind diese Schirme oftmals wesentlich flexibler. Einen Ampelschirm können Sie oftmals um die eigene Achse drehen. Durch das Drehen um die eigene Achse können Sie ihren Schattenplatz individuell gestalten. Bei einigen Modellen können Sie zudem das Schirmdach um bis zu 90° neigen. Somit können Sie Ihren Sonnenschirm ideal dem Sonnenstand anpassen. Bei einigen wenigen Modellen können Sie das Schirmdach sogar zum Schirmmast hin neigen.

Holz, Edelstahl oder Alu?

Die Materialien aus denen Sonnenschirme hergestellt werden können ganz unterschiedlich sein. Moderne Sonnenschirme werden mittlerweile aus Aluminium gefertigt. Aluminium ist besonders geeignet, da es sehr leicht ist und nicht rosten kann.

Für klassische Modelle wird häufig Holz verwendet. Bei der Art von Holz gibt es jedoch Unterschiede. Beim Kauf sollten Sie auf ein widerstandsfähiges Holz achten. Teakholz quillt beispielsweise nicht auf und somit kann Ihnen Ihr Sonnenschirm nicht im Schirmständer stecken bleiben.

In den seltensten Fällen wird auch Edelstahl für das Gestell verwendet. Die Verwendung von Edelstahlmasten findet hauptsächlich auf Jachten statt. Sonnenschirme auf Jachten müssen besondere Kräfte standhalten. Hierbei ist dem Aluminium der Edelstahl vorzuziehen.

Die Sonnenschirm-Bespannung

Auch bei der Bespannung sollte man auf verschiedene Eigenschaften achten. Häufig wird Polyester als Stoff verwendet. Polyester-Stoffe können sich nicht mit Wasser vollsaugen und eignen sich für den Outdoor-Bereich. Es gibt jedoch unterschiedliche Grammaturen. Die meisten Anbieter bieten Sonnenschirme mit einem Stoff von 200 g/qm an. Hochwertigere Stoffe weisen ein Gewicht von 260 – 350 g/qm auf. Je dicker der Stoff desto mehr hält dieser natürlich auch aus. Neben der Dicke sollten Sie auch auf die Verarbeitung der Säume achten.

Besonders strapazierfähige Stoffe sind Acrylstoffe. Acrylstoffe weisen meist ein Gewicht von 300 – 350 Gramm pro Quadratmeter auf. Acrylstoffe sind besonders dicht gewebt. Durch die hohe Dichtigkeit des Stoffe ergeben sich hierbei natürlich auch besonders gute Eigenschaften bei Regen und Nässe. Bei einem kurzen Platzregen sind also auch Ihre Loungemöbel  geschützt.

Neben der Art des Stoffes sollten Sie unbedingt auch auf den UV-Schutz achten. Ein bekanntes und oft verwendetes Zeichen ist der „Australian Standard UPF 50+“. Dieses Zeichen verfügt über einen hervorragenden Sonnenschutz. Es gibt hierbei jedoch unterschiedliche Abstufungen. 50+ Stellt die höchste Stufe dar. Sonnenschirme unter 15 sollten Sie jedoch nicht verwenden.